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Leitstelle Nord unterstützt bei Verlegung aus Dänemark

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Intensivtransportwagen - Foto: Feuerwehr Kiel
Intensivtransportwagen – Foto: Feuerwehr Kiel

Ein Bericht der Feuerwehr Kiel:

Außergewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr Kiel – Am Mittwoch den 30.11. erreichte unsere Leitstelle ein Hilfeersuchen der besonderen Art. Eine deutsche Staatsbürgerin war in Esbjerg lebensbedrohlich erkrankt und benötigte eine Behandlung mit einer ECMO (Herz-Lungen-Maschine), welche vor Ort nicht sichergestellt werden konnte. So wurde das UKSH Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Kiel angefragt und nahm den Behandlungsauftrag an. Nach enger Zusammenarbeit zwischen der zuständigen Koordinierungsstelle (KOST) in der Leitstelle Mitte und der Leitstelle Nord, der Bundespolizei sowie den dänischen Kollegen, konnte das ECMO-Team des UKSH schon nach wenigen Stunden mit einem Transporthubschrauber „PUMA“ der Bundespolizei vom Flughafen Kiel Holtenau nach Esbjerg fliegen. Parallel dazu startete unser Intensivtransportwagen (ITW) mit Sonderrechten aus Kiel in Richtung Esbjerg, um den Rücktransport der Patientin zu übernehmen. Dank einer Sondergenehmigung der dänischen Polizei durfte unser ITW, ohne die sonst übliche Polizeieskorte, mit Sonderrechten durch Dänemark fahren.

Die Leitstelle Nord unterstützte mit Kontakten nach Dänemark und Kolleg*innen von Kommune und Polizei mit dänischen Sprachkenntnissen. Auch für uns ist so ein Transport aber nicht alltäglich. Der Einsatz mit Sondersignalen in Dänemark ist für ausländische Fahrzeuge in der Regel nicht erlaubt. Verschiedene Gesetze und Vorgehensweisen machen jeden Einsatz über die Grenze zu einer Besonderheit.

Letzte Änderung vor 2 Monaten

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