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Kontakt mit Feuerqualle – Was tun?

Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Im Allgemeinen sind Quallen an deutschen Küsten nicht sehr gefährlich für den Menschen. Alle Quallenarten verfügen aber über Nesselgift, an Tentakeln, mit denen sie ihre Beute jagen.

Die einzigen Quallen, die uns Menschen gefährlich werden können sind die, sogenannten, Feuerquallen. Wenn die Tentakeln mit der Haut in Berührung kommen schießen die Nesselzellen Pfeile mit Gift in die Haut. Das führt zu Schmerzen und Rötungen wie bei einer leichten Verbrennung.

Allgemeine Hinweise

  • – Achten Sie schon vor dem Baden darauf ob viele Feuerquallen im Wasser sind
  • – Generell sind Feuerquallen, wie alle Quallen, von Wind und Strömung abhängig
  • – Halten Sie am besten großzügigen Abstand von den Tieren, die Nesselfäden sind teils sehr lang
  • – Klären Sie Ihre Kinder rechtzeitig über die Gefahren von Feuerquallen auf
  • – Kinder sollten keine toten Quallen am Strand berühren

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • – Betroffene Stellen mit Meerwasser, oder angemischtem Salzwasser, anfeuchten und mit Sand bestreuen. Etwas antrocknen lassen und mit einem Plastikschaber (Kreditkarte) abschaben
  • – Alternativ geht statt Sand auch Rasierschaum
  • – KEINEN Alkohol oder klares Wasser verwenden! Das verstärkt die Wirkung!
  • – Denken Sie an Schutzhandschuhe zum Schutz der Hände
  • – Kühlen hilft immer (Eis oder Kühlpaket)
  • – Das Auftragen von Brandsalbe kann helfen
  • – Bei stärkeren oder länger andauernden (allergischen) Reaktionen sollte auf jeden Fall ein Arzt kontaktiert werden!

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