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Laienreanimation – Prüfen, rufen, drücken!

“Time is brain” (Zeit bedeutet Gehirn)

sagt man unter Mediziner*innen und im Rettungsdienst.

Der Herz-Kreislauf-Stillstand ist der bedrohlichste Zustand für jeden Menschen. Wenn das Herz versagt, aus welchen Gründen auch immer, ist sofortiges Handeln geboten damit das Gehirn weiter mit Sauerstoff versorgt werden kann!

Seit XXXX leiten die Disponent*innen der Leitstelle Nord bei Bedarf Laien zur Reanimation über das Telefon an (sogenannte Telefonreanimation). Die Mitarbeiter*innen geben Anweisungen und bleiben bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes am Telefon.

Viele Menschen haben Angst etwas falsch zu machen oder die Lage zu verschlimmern, aber:

Sie können bei einer Reanimation nichts verkehrt machen!

Anleitung zur Reanimation

Folgende, einfache Schritte können von allen durchgeführt werden:

  • Knien Sie sich neben die Person
  • Machen Sie, falls möglich, den Oberkörper frei
  • Legen Sie die Ballen beider Hände übereinander auf die Brustkorbmitte zwischen die Brustwarzen
  • Strecken Sie beide Arme durch und drücken Sie den Brustkorb etwa 5-6 cm ein
  • Drücken Sie im Rhythmus von etwa 100 bis 120 Mal pro Minute
  • Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft!

  • Falls Sie die Mund-zu-Nase oder Mund-zu-Mund-Beatmung beherrschen, beatmen Sie nach 30 Herzmassagen zwei Mal
  • Falls vorhanden sollte ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) eingesetzt werden. Die Leitstelle wird Ihnen sagen ob ein AED in der Nähe verfügbar ist. Dafür müssen wir aber wissen wo es AEDs gibt. Sie können diese hier an uns melden.

Im folgenden Video ist der Ablauf der Rettungskette und die Laienreanimation beispielhaft dargestellt:

Quellen und weiterführende Links

Letzte Änderung vor 6 Monaten

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