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Einsatzbericht: Pferd in Transporter verunglückt

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Symbolfoto Pferd
Seefan2012, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz kam es am Freitag den 7. Januar 2022 in Böel (Amt Süderbrarup, Kreis Schleswig-Flensburg). 

Um 07:11 Uhr ging ein Notruf in der Kooperativen Regionalleitstelle Nord ein, dass auf einem Pferdehof ein Pferd in Not sei. Durch die annehmende Disponentin wurde nach kurzer Abfrage folgende Situation klar:

Auf einem Pferdehof sollte ein Pferd in einen Pferdetransporter verladen werden. Beim Aufladen geriet das Tier vermutlich in Panik und sprang über die Trennwand des Fahrzeuges nach vorne kopfüber in die Sattelkammer. Dort blieb es kopfüber stecken und hing mit den Beinen in der Luft.

Aufgrund des Unfallmechanismus, des hohen Gewichts des Tieres (etwa 500 kg) und der Panik aufgrund der Situation bestand akute Lebensgefahr.

Die Disponentin alarmierte darauf mit dem Szenario “THTIER G – Technische Hilfeleistung mit Tieren – größer Standard” die Feuerwehr Böelschuby und den Amtswehrführer des Amtes Süderbrarup. Eine Tierärztin war bereits durch die Halterin informiert worden.

Nach dem Eintreffen vor Ort und einer ersten Erkundung forderte der Einsatzleiter die Feuerwehr Mohrkirch zur Unterstützung bei der technischen Rettung an. Mit einer Säge wurde die Wand des Transporters aufgeschnitten und das Pferd mit Hilfe des Radladers, viel Stroh und vielen Händen aus seiner Zwangslage befreit.

Über den medizinischen Zustand nach der Rettung ist uns leider nichts bekannt.

Beteiligte Einheiten und Personen

  • Feuerwehr Böelschuby
  • Feuerwehr Mohrkirch
  • Amtswehrführer Amt Süderbrarup
  • Tierärztin
  • Privater Radlader

Einsatzdauer: Etwa 1,5 Stunden

Pressebericht

Letzte Änderung vor 8 Monaten

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